Aktualisiert am 19. Oktober 2026.
Für Werbeeinnahmen auf YouTube braucht ein Kanal 2026 1.000 Abonnenten und entweder 4.000 qualifizierte Wiedergabestunden in den letzten 12 Monaten oder 10 Millionen qualifizierte Shorts-Aufrufe in den letzten 90 Tagen, laut der Voraussetzungsseite des YouTube-Partnerprogramms. Ab dem 1. Februar 2027 brauchen neue Bewerber 8.000 qualifizierte Wiedergabestunden in den letzten 365 Tagen oder 20 Millionen qualifizierte Shorts-Aufrufe in den letzten 90 Tagen, weiterhin mit 1.000 Abonnenten. Kanäle, die schon im Programm sind, behalten ihren Status (YouTube-Hilfe).
Was dich erwartet: beide Zahlensätze nebeneinander, was „qualifiziert“ bedeutet, die anderen Voraussetzungen, die Shorts-Regeln vor und nach Februar 2027 und die Regeln, an denen Clip-Kanäle scheitern.
YouTube-Monetarisierung 2026: Voraussetzungen auf einen Blick
Das YouTube-Partnerprogramm (YPP) hat zwei Einstiegsstufen. Die niedrigere öffnet Fan-Unterstützung und Shopping. Nur die höhere öffnet Werbeeinnahmen und Einnahmen aus YouTube Premium. Dazu kommen ab dem 1. Februar 2027 zwei neue Bedingungen, die Mitglieder dauerhaft erfüllen müssen.
| Stufe | Abonnenten | Heute (bis 31. Januar 2027) | Ab 1. Februar 2027 | Was du freischaltest |
|---|---|---|---|---|
| Niedrige Stufe (Fan-Unterstützung und Shopping) | 500, plus 3 öffentliche Uploads in den letzten 90 Tagen | 3.000 qualifizierte Wiedergabestunden in den letzten 12 Monaten oder 3 Millionen qualifizierte Shorts-Aufrufe in den letzten 90 Tagen | Keine Änderung | Kanalmitgliedschaften, Super Chat und Super Sticker, Super Thanks, Jewels und Geschenke, Shopping |
| Volle Stufe (Werbeeinnahmen) | 1.000 | 4.000 qualifizierte Wiedergabestunden in den letzten 12 Monaten oder 10 Millionen qualifizierte Shorts-Aufrufe in den letzten 90 Tagen | Neue Bewerber: 8.000 qualifizierte Wiedergabestunden in den letzten 365 Tagen oder 20 Millionen qualifizierte Shorts-Aufrufe in den letzten 90 Tagen (weiterhin 1.000 Abonnenten) | Werbeeinnahmen und YouTube-Premium-Einnahmen, zusätzlich zur niedrigen Stufe |
| Geld aus dem Shorts Creator Pool | Im YPP auf voller Stufe (1.000 Abonnenten) | Kein eigenes Minimum an Shorts-Aufrufen | 10 Millionen qualifizierte Shorts-Aufrufe in den letzten 90 Tagen, für jeden Monat geprüft | Ein Anteil der Werbeeinnahmen aus dem Shorts-Feed und der Premium-Einnahmen |
| Aktiv bleiben | Schon im YPP | Monetarisierung kann nach 6 Monaten ohne Upload oder Post deaktiviert werden | Nach Wahl: 1.000 qualifizierte Wiedergabestunden in den letzten 365 Tagen, 1 Million qualifizierte Shorts-Aufrufe in den letzten 90 Tagen oder 2 lange Videos bzw. 5 Shorts alle 90 Tage hochgeladen | Hält den Kanal im YPP |
Zwei Details, die viele übersehen. Erstens bewegt sich die 500-Abonnenten-Stufe 2027 nicht: „There are no changes to the eligibility requirements for fan funding, YouTube Creator Partnerships, or YouTube Shopping“, schreibt YouTube. Zweitens gibt es diese niedrige Stufe nur in den berechtigten Ländern, die auf der Seite zum erweiterten YPP stehen, darunter die USA, Großbritannien, Kanada, Frankreich, Brasilien, Indien und Japan.
YouTube nennt das Update 2027 „the first significant changes since 2018“ und spricht von „over 3 million creators“ im Programm (YouTube-Blog, 10. August 2026). Du startest bei null? Lies wie du einen YouTube-Kanal startest.
Was „qualifizierte“ Wiedergabestunden und Shorts-Aufrufe bedeuten
Am 12. August 2026 hat Rene Ritchie, Creator Liaison bei YouTube, den Begriff im YouTube-Blog erklärt:
- „To count as qualified, watch hours have to come from public long form videos (including podcasts) or archived livestreams.“
- „To count as qualified, Shorts views have to come from public Shorts and be engaged views.“
- Ein engagierter Aufruf heißt, dass „the viewer stayed to watch past the initial seconds, and does not include any loops.“
Was nicht zählt:
| Zählt nicht als qualifizierte Wiedergabestunden | Zählt nicht als qualifizierte Shorts-Aufrufe |
|---|---|
| Private, nicht gelistete und gelöschte Videos | Private, nicht gelistete und gelöschte Shorts |
| Videos, die als Werbung angesehen wurden | Shorts, die als Werbung angesehen wurden |
| Wiedergabestunden von Shorts | Aufrufe langer Videos |
| Nicht archivierte Lives | Bild-Posts im Shorts-Feed |
Die Voraussetzungsseite stellt klar, dass Shorts-Aufrufe „Qualified views from Shorts you've set public that appear in the Shorts Feed“ sein müssen.
Kurz zu den Begriffen. Ältere YouTube-Seiten sprachen von „valid public watch hours“. Die Seiten von 2026 sagen „qualified“, manche noch „valid“, etwa „3,000 valid watch hours on long-form videos (past 365 days)“ auf der Seite zur Video-Monetarisierung. YouTube spricht nie von einer Änderung, manche Drittmedien schon, und wir konnten nicht prüfen, ob sich die Zählung geändert hat oder nur der Name.
Die anderen Voraussetzungen fürs YouTube-Partnerprogramm
Die Zahlen allein reichen nicht. Die Voraussetzungsseite von YouTube verlangt außerdem:
- die Bestätigung in zwei Schritten: „Make sure 2-Step Verification is turned on for your Google Account“;
- „Have one active AdSense for YouTube account linked to your channel, or be ready to set one up in YouTube Studio if you don't already have one“;
- „Have no active Community Guidelines strikes on your channel“;
- „Live in a country/region where the YouTube Partner Program is available“;
- „Follow the YouTube channel monetization policies“;
- Zugriff auf die erweiterten YouTube-Funktionen.
Das Alter. Die Voraussetzungsseite nennt kein Alter, AdSense schon: „The minimum age requirement to participate in AdSense for YouTube is 18 years.“ Unter 18 gilt: „the only way to start monetizing your videos is to link your YouTube channel to an approved AdSense for YouTube account (of a parent or guardian who is over 18)“ (Google-AdSense-Hilfe).
Die Prüfdauer. Nach deiner Bewerbung kündigt YouTube eine Antwort „typically in about 1 month“ an und warnt, dass „delays are possible“.
Inaktivität. Die aktuelle Regel: YouTube „may turn off monetization on channels that haven't uploaded a video or posted to the Posts tab for 6 months or more.“ 2027 kommt eine genauere Aktivitätsregel (siehe unten).
Was sich am 1. Februar 2027 ändert
YouTube hat das Update am 10. August 2026 angekündigt. Hier ist, was sich bewegt, mit dem genauen Wortlaut der Seite Changes to the YouTube Partner Program.
Eine höhere Latte für neue Bewerber
„Starting Feb. 1, 2027, YPP entry thresholds for new creators are changing to 8,000 qualified watch hours in the last 365 days, or 20M qualified Shorts views in the last 90 days, in addition to still needing 1k subscribers.“
Heißt: Der Weg über lange Videos steigt von 4.000 auf 8.000 qualifizierte Wiedergabestunden, der Shorts-Weg von 10 auf 20 Millionen qualifizierte Shorts-Aufrufe, und die 1.000 Abonnenten bleiben. Kanäle, die schon Mitglied sind, müssen sich nicht neu qualifizieren: „If you are already in YPP, your status is not impacted by this update.“
Eine neue Regel für „aktive Kanäle“ bei Mitgliedern
„Starting February 1, 2027, your channel is considered active if you meet any of the following requirements: 1,000 qualified watch hours in the past 365 days, or 1 million qualified Shorts views in the last 90 days, or 2 long-form videos or 5 Shorts uploaded every 90 days.“
YouTube schreibt, dass „Most creators in YPP already meet YPP activity thresholds“. Ein Kanal, der darunter fällt, hat „an extended 90-day window“, um die Stunden- oder Aufrufbedingung wieder zu erfüllen (die Upload-Option zählt für dieses Zeitfenster nicht).
Neue Bedingungen, die du bis spätestens 31. Januar 2027 akzeptieren musst
Creator müssen in YouTube Studio die neuen Versionen des Watch Page Monetization Module, des Shorts Monetization Module und, falls zutreffend, des Commerce Product Module akzeptieren. „If you don't accept the updated terms by January 31, 2027, you'll stop earning from the associated monetization features beginning February 1, 2027.“ Wer nicht akzeptiert, fliegt nicht aus dem YPP, und wer später akzeptiert, bekommt den Zugang zu diesen Funktionen zurück: „Your decision to accept these terms does not impact your channel's status in the YouTube Partner Program.“
Voraussetzungen für die Monetarisierung von YouTube Shorts 2026
Über Shorts ins YPP
Der Shorts-Weg zu Werbeeinnahmen heißt 1.000 Abonnenten und 10 Millionen qualifizierte Shorts-Aufrufe in den letzten 90 Tagen, ab dem 1. Februar 2027 dann 20 Millionen für neue Bewerber. Die 500-Abonnenten-Stufe akzeptiert 3 Millionen qualifizierte Shorts-Aufrufe, ohne Werbeeinnahmen.
So zahlt der Shorts Creator Pool
Shorts werden nicht pro Aufruf bezahlt. Die Monetarisierungsrichtlinien für YouTube Shorts beschreiben vier Schritte: Werbeeinnahmen aus dem Shorts-Feed bündeln, den Creator Pool berechnen, den Creator Pool verteilen, die Umsatzbeteiligung anwenden.
- Jeden Monat werden die Einnahmen aus Werbung zwischen den Videos im Shorts-Feed zusammengerechnet, sowohl um Creator zu bezahlen als auch um Musiklizenzen abzudecken. Mit 1 Musiktitel geht die Hälfte der Einnahmen eines Shorts in den Creator Pool, ohne Musik alles.
- Der Pool wird dann verteilt, „based on their share of total engaged views from monetizing creators' Shorts in each country.“
- Zum Schluss: „Monetizing creators will keep 45% of their allocated revenue, regardless if music was used or not.“
Die 45 % sind also nicht 45 % der Werbeeinnahmen aus Shorts. Es sind 45 % von dem, was der Pool dir zuteilt. Zum Vergleich: Bei langen Videos zahlt YouTube „55% of net revenues from ads displayed or streamed on their public videos“ (Übersicht zu Partnereinnahmen).
Ab dem 1. Februar 2027: 10 Millionen qualifizierte Shorts-Aufrufe in 90 Tagen, jeden Monat
„Starting February 1, 2027, to be eligible to earn a share of Shorts ad revenue from the Creator Pool and YouTube Premium revenue for each month, you will need to have at least 10 million qualified Shorts views in the last 90 days.“
Das Sicherheitsnetz steht schwarz auf weiß auf der Seite mit den Änderungen: „If you miss this threshold, you will not be removed from YPP and this will not impact other YPP earnings, including long-form video.“ Konkret: Ein Mitglied, das über den 4.000-Stunden-Weg reingekommen ist, verdient heute mit seinen Shorts ohne Minimum an Shorts-Aufrufen. Ab dem 1. Februar 2027 nur noch in den Monaten, in denen es 10 Millionen qualifizierte Shorts-Aufrufe in 90 Tagen hält.
Shorts, die nichts bringen
Dieselbe Seite listet Aufrufe, die von der Umsatzbeteiligung ausgeschlossen sind, unter anderem:
- „Non-original Shorts, such as unedited clips from others' movies or TV shows, reuploading other creators' content from YouTube or other platform, or compilations with no original content added“;
- „Artificial or fake views of Shorts, such as from automated click or scroll bots“;
- „Views of Shorts that are inconsistent with our advertiser-friendly content guidelines“.
Außerdem steht dort: „Shorts over one minute in length that contain claimed content are blocked and not eligible for monetization“.
Wie viele Aufrufe brauchst du auf YouTube, um bezahlt zu werden?
Es gibt keine feste Zahl an Aufrufen pro Dollar. YouTube schreibt: „There are no guarantees under the YouTube partner agreement about how much or whether you'll be paid. Earnings are generated based on a share of advertising revenue from viewers watching your video“ (Übersicht zu Partnereinnahmen).
Die Aufrufzahlen, die zählen, sind die Einstiegsschwellen oben. Danach hängen deine Einnahmen von deinem RPM ab, für den YouTube keinen Durchschnitt veröffentlicht. Schätzungen von Dritten haben wir in wie viel YouTube für 1.000 Aufrufe zahlt gesammelt.
Achtung beim Zähler. „Beginning August 24, 2026, views are counted the moment a video starts to play across all formats, including Shorts, long-form videos (VOD), and live streams.“ YouTube ergänzt, dass diese Änderung „won't impact your YouTube Partner Program (YPP) earnings or eligibility“: Die Berechtigung „will still be based on 'qualified views.'“ (How engagement metrics are counted). Dein öffentlicher Aufrufzähler kann also höher sein als die Aufrufe, die für die Schwellen zählen.
Bist du im Programm, zahlt YouTube aus, wenn dein Guthaben die Auszahlungsschwelle erreicht, zum Beispiel 100 US-$, 70 € oder 60 £.
Strategien zur Monetarisierung von YouTube Shorts: was die Regeln bedeuten
Das sind Folgen aus den Regeln oben, keine Ergebnisversprechen.
- Nah an der aktuellen Latte? Bewirb dich, sobald du die Voraussetzungen erfüllst. YouTube schützt nur Kanäle, die „already in YPP“ sind, und eine Prüfung dauert „typically in about 1 month“, aber YouTube ergänzt, dass „delays are possible due to higher-than-usual application volumes“. Keine der Seiten, die wir gelesen haben, sagt, welche Schwellen für eine Bewerbung gelten, die am 1. Februar 2027 noch in Prüfung ist: Verlass dich nicht auf die alten. Nach unserer Lesart hat ein Kanal nah an 4.000 qualifizierten Wiedergabestunden oder 10 Millionen qualifizierten Shorts-Aufrufen keinen Grund zu warten.
- Ein reiner Shorts-Kanal muss seine Aufrufe halten. Ab dem 1. Februar 2027 brauchst du für Geld aus dem Creator Pool in einem Monat 10 Millionen qualifizierte Shorts-Aufrufe in den letzten 90 Tagen. Ein gutes Quartal reicht nicht für die folgenden. YouTube misst über „the 90 day period ending on the 15th day of the calendar month preceding the month for which earnings are being calculated“: Nach unserer Rechnung hängen die Shorts-Einnahmen für Februar 2027 von den Aufrufen vom 18. Oktober 2026 bis 15. Januar 2027 ab.
- Shorts-Aufrufe bringen keine Wiedergabestunden. „Shorts watch hours“ stehen auf der Ausschlussliste. Qualifizierte Stunden kommen aus öffentlichen langen Videos und archivierten Lives: Ein Streamer, der seine Stream-Aufzeichnungen öffentlich lässt, sammelt Stunden, ein nicht archivierter Live zählt nicht.
- Loops und Bots zählen nicht. Nur engagierte Aufrufe zählen, und Fake-Views sind von der Umsatzbeteiligung ausgeschlossen.
- Achte auf das Upload-Minimum. Ab 2027 sind 2 lange Videos oder 5 Shorts alle 90 Tage einer der drei Wege, als aktiver Kanal zu gelten.
Für andere Einnahmen auf YouTube (Kanalmitgliedschaften, Shopping, Markenkooperationen) lies wie du auf YouTube Geld verdienst.
Die Regeln, an denen die Monetarisierung von Clip-Kanälen scheitert
Wiederverwendete Inhalte betreffen den ganzen Kanal
Die Monetarisierungsrichtlinien für YouTube-Kanäle definieren es so: „Reused content refers to channels that repurpose content that's already on YouTube or another online source without adding significant original commentary, substantive modifications, or educational or entertainment value.“
Die Reichweite ist der Kanal, nicht das Video: „Our reused content policy applies to your channel as a whole. If you have videos that violate our guidelines, or if we cannot clearly tell that you made the content, monetization may be removed from your entire channel.“
Erlaubte Beispiele auf der Seite:
- „Using clips for a critical review“
- „A scene from a movie where you've rewritten the dialog and changed the voiceover“
- „Replays of a sports tournament where you explain the moves a competitor did to succeed“
- „Reaction videos where you comment on the original video“
- „Edited footage from other creators where you add a storyline and commentary“
- „Content that primarily features the uploading creator in the video“
- „Edited footage with audio and visual effects on top of the video's reused content that demonstrates substantive editing and shows it's unique to your channel“
Verbotene Beispiele:
- „Clips of moments from your favorite show edited together with little or no narrative“
- „Short videos you compiled from other social media websites“
- „Promotion of other people's content (even if you have permission)“
- „Content downloaded or copied from another online source without any substantive modifications“
„Inauthentischer Content“ ist nicht „wiederverwendeter Content“
Viele Seiten schreiben, YouTube habe „reused content“ im Juli 2025 umbenannt. Das stimmt nicht. Der Hinweis vom 15. Juli 2025 auf derselben Seite sagt: „We're making a minor update to our 'repetitious content' policy to better clarify this includes content that is repetitive or mass-produced. We are also renaming this policy from 'repetitious content' to 'inauthentic content.'“ Der Hinweis endet so: „There is no change to our reused content policy which reviews content like commentary, clips, compilations, and reaction videos.“ Wiederverwendeter Content bleibt eine eigene, separat gelistete Regel.
In der ersten Kategorie, „Generic or Repetitive Content“, ist „Same intro and outro for your videos, but the bulk of your content is different“ erlaubt, „Similar or repetitive content with low educational value, commentary, narratives, or minimal variation across videos“ nicht.
Im Juli 2026 hat YouTube diese Regel in 3 Kategorien präzisiert: generische, repetitive oder vorlagenbasierte Inhalte, abstoßende oder schockierende Inhalte und KI-Figuren zu sensiblen Themen, laut TechCrunch vom 20. Juli 2026, das den 16. Juli 2026 als Rollout-Datum nennt. Die Hilfeseite enthält jetzt Beispiele wie „An AI "doctor" providing medical diagnoses, health advice, or wellness remedies“. Die Seite trägt keinen Hinweis mit Datum Juli 2026: Dieses Datum stammt allein von TechCrunch.
Was das für einen Streamer oder Clip-Account bedeutet
Du clippst deine eigenen Streams. Solange der Stream dein eigener Content ist, bist du in dem Fall, den YouTube als erlaubt listet: „Content that primarily features the uploading creator in the video“. Ein Stream, in dem du hauptsächlich das Video von jemand anderem schaust, fällt unter die Regeln für Reaction-Videos, und YouTube erinnert daran, dass „other policies, such as copyright, still apply“. Deine Clips als Shorts können qualifizierte Shorts-Aufrufe sammeln, deine archivierten Lives qualifizierte Wiedergabestunden. Shorts aus deinen Streams sind auch ein direkter Weg, ab 2027 die Option „2 long-form videos or 5 Shorts uploaded every 90 days“ zu erfüllen. Lies unseren Guide zu YouTube Shorts für Streamer.
Du clippst den Stream von jemand anderem. YouTube verlangt echten Mehrwert: Kommentar, Erzählung, substanziellen Schnitt. Die Erlaubnis allein reicht nicht, denn „Promotion of other people's content (even if you have permission)“ steht bei den verbotenen Beispielen. Untertitel oder ein vertikaler Zuschnitt tauchen nirgends in YouTubes erlaubten Beispielen auf: Verlass dich nicht darauf, dass sie einen Clip „zu deinem“ machen. Und weil die Regel den ganzen Kanal abdeckt, können Uploads ohne Schnitt die Monetarisierung des gesamten Kanals kosten.
Der andere Weg: bezahlte Clipping-Kampagnen. Streamer und Marken bezahlen Clipper pro View, mit Zustimmung des Rechteinhabers. Laut dem Index für bezahlte Clipping-Raten von StreamClipping AI zahlte eine Clipping-Kampagne am 18. Oktober 2026 im Median 1,25 $ pro 1.000 Views, bei 572 offenen Kampagnen von 353 Werbetreibenden. Kampagnen, die YouTube akzeptieren, lagen im Median bei 1,50 $. Das ist eine ausgeschriebene Rate, kein garantiertes Einkommen, und jede Kampagne hat eigene Regeln: Mindest-Views, freigegebener Content, Obergrenze pro Creator, Budget, das ausläuft. Die Zahl ändert sich täglich: Schau dir den Raten-Index und die offenen Kampagnen an und lies wie viel ein Clipper verdient für das ganze Bild.
StreamClipping AI, die KI-Clipping-Software für Streamer, macht aus einer Twitch-, YouTube- oder Kick-VOD oder einem laufenden Live vertikale 9:16-Clips mit Untertiteln und kann sie auf TikTok, YouTube Shorts und Instagram Reels posten (AutoPilot, im Pro- und Elite-Plan). Es macht einen Clip nicht „original“ im Sinne von YouTube: Das hängt davon ab, wessen Stream es ist und was du hinzufügst. Die Testphase gibt dir bei der Anmeldung 7 Tage Elite, mit 1 h Video pro Tag und ohne Karte.
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Quellen
Seiten aufgerufen am 18. Oktober 2026, sofern nicht anders angegeben.
- YouTube-Hilfe: Übersicht und Voraussetzungen des YouTube-Partnerprogramms, Changes to the YouTube Partner Program, Übersicht zum erweiterten YouTube-Partnerprogramm, Monetarisierungsrichtlinien für YouTube Shorts, Monetarisierungsrichtlinien für YouTube-Kanäle, Übersicht zu YouTube-Partnereinnahmen, How engagement metrics are counted, Auszahlungsschwellen
- Google-AdSense-Hilfe: Mindestalter für AdSense für YouTube
- YouTube-Blog: New opportunities to earn and changes to the YouTube Partner Program (10. August 2026), qualifizierte Wiedergabestunden und Shorts-Aufrufe (12. August 2026)
- YouTube Creators: Video-Monetarisierung
- TechCrunch: YouTube clarifies policies around AI slop and upsetting videos (20. Juli 2026)
- StreamClipping AI: Index für bezahlte Clipping-Raten, offene Kampagnen
Mit Liebe gemacht, von einem Streamer für alle, die Streams lieben. Ragnarlebroc.



